Haartransplantation Türkei

Mein Name ist Martin,

ich kümmere mich um die Seite myhairtransplant.de
Geboren bin ich 1981
und komme aus Saarburg.

Auf meiner Seite findest du Informationen zum Thema Haartransplantation und ich berichte ausführlich über meine eigene Haartransplantation.


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Meine Haartransplantation in Istanbul, Türkei

Der Weg zu meiner Haartransplantation in Istanbul:

Da ich den Gedanken einer Haartransplantation schon ein paar Jahre verfolge, habe ich mir immer wieder Angebote eingeholt und über diverse Haarkliniken informiert. Zu Beginn habe ich mich nur auf die deutschen Anbieter konzentriert, da mir diese preislich aber deutlich zu teuer waren und auch immer noch sind, habe ich in meine Suche auch Anbieter für eine Haartransplantation in Istanbul, Türkei, einbezogen. Über Google bin ich relativ schnell auf das Team von „Elithairtransplant“, Anbieter von Haartransplantation in Istanbul, aufmerksam geworden und ich fühlte mich relativ schnell angesprochen. Also habe ich ein paar Bilder von meinen Haaren gemacht und ein Angebot angefordert. Die Rückmeldung hat nur ein Tag auf sich warten lassen und preislich war es wirklich unschlagbar. So verlockend es im ersten Moment geklungen hat, so schnell hat sich auch Skepsis breit gemacht. Warum wird eine Haartransplantation in der Türkei, bzw. Haartransplantation in Istanbul so viel günstiger angeboten? Eine genaue Erklärung habe ich noch keine gefunden, aber genauso wenig habe ich negative Berichte gefunden. Meist nur Meinungen von Leuten, die eigentlich gar nicht in der Lage sind, sich eine Meinung darüber zu bilden, weil sie a) keine Haartransplantation in Istanbul haben machen lassen und b) auch niemanden kennen. Also sind es meiner Meinung nach überwiegend Vorurteile oder vielleicht auch Neid, weil der eigene Eingriff teurer war. Davon lasse ich mich aber nicht beeindrucken und riskiere den Schritt bei Elithairtransplant. Generell ist es sehr schwierig wirklich seriöse Meinungen oder Erfahrungsberichte zu erhalten. Das ist auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, diesen Blog über meine Haartransplantation in Istanbul zu schreiben. Ich will Interessierten meine Erfahrungen mit Elithairtransplant und meine Meinung zu dem Eingriff schildern und eine kleine Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung bieten.

Die Entscheidung für eine Haartransplantation in Istanbul bei Elithairtransplant:

Nachdem ich das Angebot erhalten habe, sind natürlich eine Menge Fragen aufgekommen. Diese habe ich mit Herrn Serdar Öztürk aus Berlin besprochen und habe zu jeder meiner Fragen eine ausführliche Antwort erhalten. Dies hat einen guten Eindruck auf mich gemacht und auch nichts fundiertes Negatives über Haartransplantation in Istanbul bei Elithairtranspant im Internet zu finden ist, kam ich zu dem Entschluss, den Eingriff in Istanbul durchführen zu lassen. Eine Bekannte hat Familienangehörige in der Türkei. Sie erzählte mir, dass in Istanbul sehr viele Menschen auf der Straße zu sehen sind, die eine Haarverpflanzung gemacht haben. Zudem wäre der Stadtteil Şişli bekannt für Schönheitsoperationen und die Klinik ist auch ziemlich neu. Sie sagte mir, dass die sich dort gar nicht erlauben könnten, schlecht zu arbeiten. Das hat mir zusätzlich Sicherheit in meiner Entscheidung gegeben. Die Haarverpflanzung in Türkei wird am 12.07.2016 erfolgen. Die Voruntersuchung findet am 11.07.2016 statt. Ich werde aber bereits am Freitag den 08.07.2016 in die Türkei fliegen, weil ich mir vorher noch die Stadt anschauen möchte. Werde mich also ab Freitag fortlaufend melden und ein kleines Feedback hinterlassen. Ich wünsche bereits jetzt (Montag 04.07.2016) allen Lesern viel Spaß beim verfolgen meiner Beiträge.

Die Anreise zur Haartransplantation in Istanbul

09.07.2016 Heute habe ich die Reise nach Istanbul angetreten. Mein Flug ging von Frankfurt nach Istanbul (Atatürk). Nachdem die Passkontrolle sehr sehr lange gedauert hat, war es nicht überraschend, dass ich schon von einem Fahrer erwartet wurde. Er hat sich mein Gepäck geschnappt und wir sind den Flughafen raus, über eine Straße in ein Parkhaus. Von dort ging es direkt zum Hotel. Auf der Straße war heute weniger Verkehr als bei der Passkontrolle, so dass ich bereits nach 20 Minuten im Hotel angekommen bin. Check-In war sehr freundlich und ging ganz schnell.

Meine ersten Eindrücke von Elithairtransplant Service

09.07.2016 Meine Elithairtransplant Erfahrung ist immer noch durchweg positiv. Alle haben mich in Istanbul sehr freundlich empfangen. Das Hotel und speziell das Zimmer ist sehr großzügig und wirklich wunderschön. Die Klinik für Haartransplantation in Istanbul liegt unmittelbar neben dem Hotel und ist nur noch von einem weiteren Gebäude getrennt. Es sind fußläufig wirklich nur um die 100 Meter. Geht also ganz schnell. Die Gegend habe ich auch schon ein wenig erkundet. Es gibt viele kleine Geschäfte, Restaurants und Dönerläden. Verhungern und verdursten muss man hier also nicht und man ist auch nicht auf das Hotel angewiesen, was diesen Punkt betrifft. Zwei kleine Parks sind auch direkt in der Nähe, Straße aber stark befahren. Hoffe dies wird bis heute Abend noch etwas ruhiger. Man hört es schon auf dem Zimmer. Stört mich bis jetzt aber noch nicht so sehr. Ich lasse mal die ersten Bilder sprechen. Anreise zur

Haartransplantation in Istanbul

Erstbesuch in der Klinik für Haartransplantation

10.07.2016 & 11.07.2016 – Tag 2 und Tag 3 Am zweiten Tag habe ich die Zeit genutzt und habe Istanbul besichtigt. Heute am Sonntag, mein dritter Tag in Istanbul, wurde ich morgens überraschend von der Klinik kontaktiert. Eigentlich sollte das Ausfüllen der Papiere und die obligatorische Blutuntersuchung erst morgen am Montag stattfinden, aber nun hat sich heute schon jemand gemeldet. Also haben wir uns um 11 Uhr in der Hotellobby getroffen. Da Sonntags nicht gearbeitet wird, war auch leider keine Übersetzerin dabei, diese soll aber ganz sicher am Tag der Haarverpflanzung vor Ort sein. Nur heute ist eine Ausnahmesituation gewesen, da Sonntags wie bereits erwähnt, niemand arbeitet. Ich hatte aber auch keine Probleme mit der englischen Sprache. Für das was heute auf dem Plan stand, hat es dicke ausgereicht. Es gab wohl etwas Verwirrung, da man den Eingriff zunächst für morgen planen wollte, es dann aber wie vereinbart auf Dienstag gelegt hat. Ich warte zwar noch auf eine finale Information, aber habe bereits nach Rücksprache mit Deutschland die Information bekommen, dass die Haartransplantation definitiv am Dienstag stattfindet. Was wurde heute gemacht? Heute wurde nur mein Ausweis kopiert, damit die Patientendaten aufgenommen werden können. Zudem habe ich ein Dokument erhalten und unterschreiben müssen, auf dem aufgeführt wurde, dass ich als private Person behandelt werde und alle anfallenden Kosten aus eigener Tasche bezahle. Im Grunde nichts dramatisches, nur eine Sicherheit für die Klinik, dass diese nicht auf den Kosten sitzen bleibt. Dann sind wir mit dem Aufzug auf Ebene -3 gefahren. Dort befindet sich der Operationsraum und dort soll ich mich am Dienstag einfinden. Noch eine Etage tiefer auf -4 wurde mir Blut abgenommen. So eine schmerzfreie Blutabnahme habe ich noch nie erlebt. Habe auf den Einstich gewartet, da war im Grunde schon fast alles passiert. Das war auch schon alles. Anbei lasse ich mal wieder Bilder vom inneren der Klinik sprechen. Zumindest von den Teilen, die ich bisher gesehen habe. Zudem auch mal ein paar Bilder von meinen Haaren, damit man sehen kann, wie die derzeitige Situation ist.

Meine Haarverpflanzung – Der Eingriff in Istanbul

12.07.2016 

Zunächst mal entschuldige ich mich für den etwas verspäteten Post zu meiner Haartransplantation in Istanbul. Die Operation wurde gestern durchgeführt, dies hat 7,5 Stunden gedauert und abends war ich etwas erschöpft, so dass ich nichts mehr geschrieben habe. Heute war der Tag meiner Rückkehr. Bin vor einer Stunde zu Hause die Tür rein gekommen. Bitte geduldet euch noch heute Abend, dann werde ich ausführlich berichten und auch einige Bilder sprechen lassen. 😉 So … Bilder sind hochgeladen, jetzt beginne ich mit dem Bericht über Haartransplantation in Istanbul. Mein Termin für Haartverpflanzung war für 8:00 Uhr angesetzt. Es wurde mit einer Besprechung begonnen und es immer jemand anwesend, der auf Deutsch übersetzt. Mit Dr. Balwi könnte man sich aber auch gut auf Englisch verständigen. Zuerst wurden die Blutwerte betrachtet, speziell drei Werte die für das Anwachsen der Grafts eine Rolle spielen. Leider habe ich vergessen eine Kopie zu machen, daher kann ich jetzt gar nicht mehr sagen welche drei Werte gekennzeichnet wurden. Eine weitere Kontrolle sind Krankheiten wie Hepatitis B, Hepatitis C, Syphilis und HIV. Ich glaube bei einem positiven Hepatitis-Ergebnis könnte man trotzdem operieren, dies wäre aber mit Zusatzkosten verbunden, da der Mikromotor nur für diese eine Behandlung genutzt werden darf. Bei den anderen beiden darf nicht operiert werden. Bei mir war jedenfalls alles ok. Es wurden noch Allergien, bereits erfolgte Operationen, Haarimplantationen und Medikamente die man regelmässig einnimmt besprochen. Danach hat Dr. Balwi sich das Haarbild genau angeschaut und auch nach Haarausfall in der Familie gefragt. Wie sich dieser bei denen entwickelt hat und wie es heute aussieht. Dies spielt eine Rolle für die Zeichnung der Haarlinien vor der Haartransplantation, da er sehr großen Wert auf ein gutes Ergebnis legt. Er sagte das mein Haarausfall noch nicht abgeschlossen ist und sich speziell am Hinterkopf noch ausbreiten wird. Dafür soll ich die nächsten 6 Monate Tabletten einnehmen. Diese darf ich aber erst 14 Tage nach der Transplantation zum ersten Mal einnehmen. Nach der erfolgten ausführlichen Besprechung die gute 30-45 Minute dauerte ging es zum anzeichnen der Haarlinien. Hierfür musste ich die Augenbrauen hochziehen, damit die Muskulatur der Stirn zum Vorschein kommt. Diese Muskeln geben vor, bis zu welcher Stelle maximal transplantiert werden kann oder besser gesagt sollte. Nach dem Anzeichnen der Haarlinie wird man nach seiner eigenen Meinung gefragt, ob man damit zufrieden ist. Änderungen können dann noch erfolgen. Ich hätte die Linie an den Seiten gerne noch weiter nach vorne gesetzt, aber er meinte, dass es dann nicht mehr natürlich aussehen würde. Die Erklärung dazu klang absolut plausibel, also beließen wir es bei der angezeichneten Linie. Der nächste Gang führte uns ins Rasierzimmer. Hier werden alle Haare abrasiert. Für mich war das vor dem Eingriff der Punkt, vor dem ich am meisten Angst hatte. Nicht wegen der Schmerzen, sondern mit einer Glatze rumlaufen zu müssen. Heute kann ich sagen, dass es bei den meisten die ich gesehen habe gar nicht schlimm ausgesehen hat und auch bei mir konnte ich mich relativ schnell damit anfreunden. Vor dem Anzeichnen der Haarlinie und der Rasur musste ich noch meinen Oberkörper entkleiden, da man einen Umhang bekommt, den man anziehen soll. Daher ist es sehr wichtig, die richtige Kleidung mitzuführen, da man das T-Shirt nach der Haartransplantation wieder anziehen muss, ohne die Haare zu berühren. Ich hatte ein Polo-Shirt an und dies trage ich seit 2 Tagen, da mir das Risiko zu groß ist, etwas an den eingesetzten Graft zu zerstören. Wenn ihr dies anders handhaben wollt, denkt an geeignete Kleidung, die ihr bedenkenlos an- und ausziehen könnt, ohne den Kopf zu berühren. Bis jetzt war schon über eine gute Stunde an Zeit vergangen und es ging in den OP. Die Liegen sind bequem und elektronisch verstellbar. Dies scheint in der Türkei wohl nicht selbstverständlich zu sein. Die komplette Ausstattung war sehr hochwertig. Im OP legte ich mich zuerst auf den Rücken, bekam eine Kanüle in den Arm, über die eine Infusion lief und später auch Blut entnommen werden konnte für die PRP-Behandlung. Dann folgten die gefürchteten Spritzen. Normalerweise beginnt man bei der Haartransplantation mit der Entnahme der Grafts im ersten Schritt und öffnet im zweiten Schritt die Kanäle. Mein Haarbild hat es aber hergegeben, dass zuerst die Kanäle geöffnet wurden und erst im zweiten Schritt die Grafts entnommen wurden. Demanch gingen die ersten Betäubungsspritzen in den Vorderkopfbereich. Diese empfand ich gar nicht so schlimm. Angenehm ist natürlich was anderes, aber absolut gut auszuhalten. Es tut auch nicht die Spritze an sich weh, sondern das Betäubungsmittel, welches den Schmerz bereitet. Es wurden glaube ich um die 15 Spritzen gesetzt und danach wurde 5 Minuten gewartet, bis die Wirkung vollständig da ist. Jetzt konnte eine Assistentin die Kanäle öffnen. Ich habe mir sagen lassen, dass jeder Mitarbeiter im Team auf einen bestimmten Arbeitsschritt spezialisiert ist, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Diese Dame macht also wirklich nichts anderes als die Kanäle zu öffnen und weiß ganz genau was sie da tut. Das Zeitgefühl habe ich völlig verloren. Glaube eine bis eineinhalb Stunden dauerte das öffnen der Kanäle. Aber die gingen wirklich gut vorbei. Das Betäubungsmittel macht etwas müde und so döst man wohl ein wenig vor sich hin. Schmerzen hatte ich dabei absolut keine verspürt. Erster Schritt abgeschlossen, so folgte der zweite. Ich musste mich auf den Bauch legen, da jetzt die Grafts entnommen werden sollten. Aber zuerst standen mal wieder die Spritzen auf dem Programm. Im Hinterkopfbereich war es wirklich unangenehm und nicht wie im Vorderkopfbereich. Die ein oder andere Stelle hat schon ganz schön gezogen. Aber das musste ich nur 2-3 Minuten aushalten, dann war es ok. Der jeweilige Schmerz dauerte auch nur ein paar Sekunden. Aber die Vielzahl macht es aus. Es ist aber auch nicht so, dass man Angst haben muss. Es ist unangenehm ja, aber auch auszuhalten. Nachdem die Wirkung eingesetzt hat, machte sich Dr. Balwi ans Werk und entnahm die ersten Grafts. Diesen Schritt führt er immer selbst durch, weil er die Qualität beurteilen muss und auch den Mikromotor auf die richtige Größe einstellen muss. Nach einer gewissen Zeit, wenn die Qualität sichergestellt ist, übergibt Dr. Balwi wieder an eine Assistentin oder Assistenten. Das weiß ich ehrlich gesagt schon gar nicht mehr, weil ich in dieser Phase der Haarverpflanzung total weggedöst war. Ich wurde irgendwann wieder mit einem „Good Morning Mister“geweckt. Da war die Prozedur auch schon überstanden. Schmerzen auch hier absolut keine. Sonst könnte man vermutlich auch nicht einschlafen. Mein Kopf wurde jetzt etwas eingepackt, mit Kühlakkus versehen und dann durfte ich aufstehen und es stand ein Mittagessen für mich bereit. Etwas schläfrig habe ich alles aufgegessen und danach ging es zum letzten der drei Schritte, dem Einsetzen der Grafts. Dies erfolgte wieder sitzend – liegend und die Betäubung hatte immer noch nicht in ihrer Wirkung nachgelassen. Also war auch dieser Schritt absolut Schmerzfrei und wurde beidseitig zur gleichen Zeit durchgeführt. Egal in welcher der drei Phasen, wenn man etwas gespürt hat, musste man es nur sagen und es wurde nachgespritzt. Über die Tage die ich vor Ort war, habe ich 4 andere Deutsche im Hotel oder in der Klinik kennengelernt. Einer wurde schon Montags operiert, zwei mit mir am Dienstag und einer folgte am Mittwoch. Bei denen lief es wie bei mir, zwei beklagten sich aber über Schmerzen beim Einsetzen der Grafts. Ich habe dabei keinerlei Schmerz gefühlt. Nach insgesamt 7,5 Stunden war ich gegen 17:20 Uhr erlöst und überglücklich, alles hinter mich gebracht zu haben. Man muss allerdings noch etwas warten und bekommt die Medikamente erklärt und auf Dinge aufmerksam gemacht, die man unbedingt beachten soll. Dies steht aber auch alles nochmals auf ein paar Seiten beschrieben. Diese erhält man mit den Medikamenten und den Pflegemitteln mit. Nach 20-30 Minuten ging es dann noch einmal an das Waschbecken. Die behandelten Stellen wurden mit heißen Tüchern belegt, dies soll die Blutung endgültig stillen. Dauerte auch ca. 10 Minuten und danach durfte ich gehen. Bevor ich gegangen bin, wollte Dr. Balwi aber nochmals kontrollieren und hat das Ergebnis als gut beurteilt. Bis auf ein paar Schwellungen, die aber völlig normal sind, alles ok. Man soll sich nach der Haartransplantation in Istanbul etwas ausruhen. Empfohlen werden 3-4 Stunden, da es aber schon spät war und ich auch noch essen gehen wollte, habe ich mich nur eine Stunde hingelegt und etwas geschlafen. Durch die Betäubungen hatte ich richtig kalt. Während der OP bekommt man eine Decke, aber auch im Hotelzimmer hatte ich richtig gefroren. Da ich keine Jacke dabei hatte, sondern nur einen Pullover den ich nicht über den Kopf ziehen wollte, habe ich zum Bademantel gegriffen und bin zum essen gegangen. Ab einem bestimmten Punkt ist die Hemmschwelle überschritten und man hat nichts mehr zu verlieren. 😉 Aber es macht auf mich den Eindruck, dass alle Leute in der Umgebung die für uns ungewohnten Bilder kennen. Man erweckt keinerlei aufsehen. Es gibt zwar viele Restaurants in der Umgebung, aber ich habe der Einfachheit im Hotel gegessen. Nach dem Essen war mir auch nicht mehr kalt und ich habe die ersten Tabletten genommen. Schmerztabletten zwar auch, weil es am gleichen Abend im Stirnbereich etwas gezwickt hat, aber das waren die einzigen geblieben. Etwas blöd ist, dass man nur auf dem Rücken schlafen darf und der Kopf mind. 30° erhöht liegt. Dafür gibt es auch ein Nackenkissen auf dem man schlafen soll. Das wird auf Dauer etwas unbequem. Da muss ich aber auch heute und die nächsten 3 Nächte nach der Haartransplantation in Istanbul durch. Danach ist alles ok.

Fazit zur meiner Haartransplantation in der Türkei

Alles top, absolut Daumen hoch. Alles hat auf mich einen äußerst guten Eindruck gemacht und speziell Dr. Balwi kam sehr sehr kompetent rüber. Der lebt für diesen Job und ist täglich 12-14 Stunden in der Klinik. Wirklich super! Ich will keine Werbung machen und es soll auch nicht so klingen, aber bei Dr. Balwi kann meiner Meinung nach jeder völlig unbedenklich buchen. Zufälligerweise hatte auch noch ein Patient vorbeigeschaut, der seine Transplantation vor 15 oder 16 Monaten hatte. Dieser hatte 5600 Grafts eingesetzt bekommen. Wenn man sich das Ergebnis angeschaut hat, würde man niemals auf die Idee kommen, dass da jemals etwas dran gemacht wurde. Das sah völlig natürlich und ganz normal aus. Ich hatte in allen Tagen wirklich keine Situation erlebt, wo ich was schlechtes sagen könnte. Damit aber nicht alles zu positiv klingt, will ich trotzdem noch etwas anmerken. Man muss sich bewusst sein, dass man nicht in Deutschland, sondern in der Türkei ist. Was die Behandlung angeht, macht das keinen Unterschied, aber die Mentalität der Menschen ist eine andere. Wenn ein Assistent also mal neben euch sitzt und vor sich hin döst, bis sein Einsatz kommt oder ein paar SMS Nachrichten verschickt werden, das Handy klingelt oder auf dem Kaugummi geknatscht wird, dann ist dies dort wohl normal. Aber genau das hat mir ein lockeres und nicht so verklemmtes Gefühl vermittelt. Man muss die Leute nehmen wie sie sind und sollte damit kein Problem haben. Was das Ergebnis angeht, hat dies aber keinen Einfluss. Auch die ganzen Bilder die gemacht habe, haben niemanden gestört und es war eine sehr lockere Atmosphäre mit etwas Spaß dabei. Gibt es noch Fragen zur Haartransplantation in Istanbul oder habe ich etwas vergessen? Dann könnt ihr gerne im Gästebuch kommentieren. Gehe anschließend auf die Frage ein. Aber im Groben sollte es das gewesen sein?

Die Nachkontrolle der Haartransplantation in Istanbul

13.07.2016 Dann will ich jetzt mal etwas ausführlicher auf die Nachkontrolle eingehen. Der Termin wurde für 9:00 Uhr vereinbart, da ich um 10:30 Uhr bereits den Transfer zum Flughafen hatte. Die Nacht habe ich recht gut hinter mich gebracht, musste nur ab und an mal aufstehen, weil es wirklich anstrengend ist nur auf dem Rücken zu liegen. Schmerztabletten waren keine mehr nötig und am nächsten Morgen war es auch schon ein ganz anderes Gefühl. Fast als wäre nie etwas gewesen. Davon war ich selbst überrascht. Man soll ja auf einem Nackenkissen schlafen, welches man in der Klinik bekommt. Es wird einem auch gesagt, dass eine gelbe Flüssigkeit ausgeschieden wird, das wäre vollig normal. Also habe ich vorsorglich das Nackenkissen in ein Handtuch gepackt, was sich am nächsten Morgen als Kluge Entscheidung erweisen sollte. Ausscheidungen sieht man auf dem Foto. Der erste Gang führte mich zum Frühstücksbuffet, wo ich auch zufälligerweise alle anderen Deutschen getroffen habe. Die hatte es alle gegen 7:00 Uhr / 7:30 Uhr aus dem Bett getrieben. Die Schilderungen waren alle ziemlich identisch. Nur bei den Schmerzen waren wir nicht ganz konform. Wie ich bereits geschrieben hatte, tat das Einsetzen der Grafts bei zweien ein wenig weh. Da halfen auch die Betäubungsspritzen nicht mehr. Ich habe davon allerdings überhaupt nichts gespürt. Nach dem Essen habe ich den Koffer gepackt und bin in die Klinik. Dr. Balwi hat mich gleich gesehen und gesagt, dass er sofort kommt und sich alles anschaut. Ein Kollege ist ihm aber zuvor gekommen, so ging es erst einmal wieder zum Waschbecken. Dort wurde mir der Verband abgenommen und die Stelle des Spenderbereichs gesäubert. Im Anschluss wurde noch ein „Anti-Septikum“ auf die Stelle aufgetragen. Ich vermute um Infektionen vorzubeugen und um die Stelle zu desinfizieren. Sah rötlich aus, ähnlich wie Jod. Bin aber nicht näher darauf eingegangen. Dr. Balwi führte es auch in der Zwischenzeit zu uns und er schaute noch einmal ganz kritisch über die eingesetzten Grafts. Er war sehr zufrieden und hat gesagt, dass alles gut aussieht. Abschließend fand noch ein letztes Gespräch statt, in dem wieder auf alles eingegangen wurde, auf was man achten soll. Ich bekam noch das Stirnband und den Hut, der kam bisher aber noch nicht zum Einsatz. Das Stirnband soll man aber die ersten 5 Tage tragen und mir wurde empfohlen, über das Stirnband nach oben zu massieren, um die restlichen Schwellungen in den Hinterkopf zu bekommen, von wo sie ausgeschieden werden. Stichwort gelbe Flüssigkeit. Das Beschrieben könnt ihr ebenfalls auf den folgenden Bildern wieder sehen. Gegen 9:40 Uhr bin ich wieder ins Hotel, habe noch ein wenig geruht und um 10:30 Uhr ging es zum Flughafen. Dieses Mal dauerte die Fahrt etwas länger, da wesentlich mehr Verkehr gewesen ist, als bei meiner Ankunft. Wir sind gute 45 Minuten gefahren. Alles weitere verlief Planmässig und um 13:55 Uhr ging der Flieger nach Frankfurt. Haartransplantation in Istanbul absolut Schmerzfrei und ohne Komplikationen.

Der erste Tag zu Hause nach der Haartransplantation in Istanbul und die erste Haarwäsche

14.07.2016 Auch die erste Nacht zu Hause habe ich gut überstanden und freue mich darauf, dass ich jetzt nur noch 3x auf dem Rücken schlafen muss. Es waren wieder ein paar Ausscheidungen auf dem Handtuch, aber wesentlich weniger als am Tag zuvor. Bilder werden folgen. Für den heutigen Tag steht die erste Haarwäsche auf dem Plan. Zuerst soll man die Lotion auftragen und 45 Minuten einziehen lassen. Hier war ich mir etwas unsicher, aber man hat den Dreh relativ schnell raus. Man soll nicht zuviel reiben, damit man nichts beschädigt. Nach der Einwirkzeit von 45 Minuten, habe ich die Lotion mit einer Sprühflasche vom Kopf „gewaschen“. Das hat ganz gut geklappt und ist eine sichere Methode. Danach soll das Shampoo genutzt werden. Dieses ist von der Konsistenz schaumig. Man muss es in der Hand nur etwas anfeuchten und dann kann man es auf dem Kopf verteilen. Im Anschluss wieder mit der Sprühflasche auswaschen. Dabei verfärbte sich das Wasser welches vom Kopf runter lief ein wenig rot. Gehe mal davon aus, dass ich es dann auch richtig genutzt habe. Die Haarwäsche inkl. der Lotion steht jetzt täglich auf dem Programm. Schaue mal was es noch zu berichten gibt, und melde mich dann wieder. Wenn noch Fragen bestehen, gerne über die Kommentarfunktion im Gästebuch. Hoffe ich konnte bis jetzt ein paar Eindrücke vermitteln, wie alles abläuft und in welche Hände man sich begibt.

Der vierte Tag nach der Haartransplantation

16.07.2016 Heute will ich mal wieder berichten, wie es aktuell aussieht. Gestern war es mir nicht so gut. Ich hatte zwar keine Schmerzen, aber im Allgemeinen hatte ich mich etwas Schlapp gefühlt. Ich denke man sollte in den ersten Tagen wirklich Ruhe halten, auch wenn es einem eigentlich gut geht. Der Eingriff, die Rückreise und alles drumherum gehen wohl doch nicht ganz spurlos an einem vorbei. Bei mir kam jetzt noch erschwerend hinzu, dass mein Schlafrythmus durcheinander geraten ist, weil ich am Abend eingenickt bin und dafür die halbe Nacht nicht mehr schlafen konnte. Zudem empfinde ich es als nicht sehr komfortabel auf dem Rücken zu schlafen. Aber morgen habe ich es endlich geschafft, kann das Stirnband ausziehen und auch mal wieder auf der Seite schlafen. Die betroffenen Stellen machen mir gar keine Probleme, heute beginnt der Spenderbereich ein wenig zu ziehen, da die Haut etwas trocken wird. Dies kann man aber mit der Lotion immer wieder anfeuchten. Werde ich also mal probieren. Ist jetzt aber nicht schlimm oder unangenehm. Man merkt es einfach. Was ich als etwas unangenehmer empfinde sind die Wasserablagerungen, die noch in meinem Kopf sind. Da merkt man richtig, wie diese durch den Kopf wandern, je nach Lage des Kopfes. Schmerztabletten habe ich immer noch keine genommen (bis auf die beiden nach der Operation), das Medikament gegen die Schwellungen habe ich gestern zum letzten Mal eingenommen, so dass jetzt nur noch die Antibiotika auf dem Programm steht, bis die Packung aufgebraucht ist. Die tägliche Haarwäsche habe ich immer durchgeführt und habe mittlerweile auch etwas Routine. Wenn man zum ersten Mal alleine zu Hause im Bad steht, ist es etwas unangenehm, da man nichts falsch machen will, aber heute sah das schon ganz anders aus. 😉 Dann gibt es jetzt noch ein paar Bilder, damit man den Heilungsprozess verfolgen kann.

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